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27.06.2017
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Chronik der Stadt Naumburg(Saale)

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1205

In einer in dem Jahr ausgestellten Urkunde wird ein Heinricus camericus de Numburg (1265 Richardus filius Heinrici cameracii de Numburg) erwähnt. Ältester Hinweis auf einen schon bestehenden Naumburger Stadtrat.


1210

Baubeginn der spätromanisch-gotischen Domkirche. Ein genauer Termin ist nicht überliefert.


1217

Bischof Konrad von Halberstadt hält in Naumburg eine große Synode ab.


1228

Erste Erwähnung der Stadtpfarrkirche St. Wenzel (parochia sancti Weneczlai), als Papst Gregor sie dem Naumburger Bischof bestätigt.


1235

Naumburg auf der um 1235 entstandenen Ebsdorfer Weltkarte. Die sich auf die Stadt beziehende Zeichnung zeigt einige Türme mit Kegeldächern und zinnenbewehrten Mauern. Es ist dies die vermutlich älteste kartographische Erwähnung Naumburgs.


1249

Bischof Dietrich fordert in einem offenen Brief an die Gemeinde zu Spenden für die Vollendung der Domkirche auf: consummatio totius operis. Die Urkunde nennt die bedeutendsten fundatores für den ersten Naumburger Dom namentlich. Kurz danach wird mit dem Bau des Westchores (einschließlich der Stifterfiguren und des Westlettners) begonnen und gegen 1260 beendet.


1260

Ein Brand legt das Moritzkloster in Schutt und Asche. Probst ist in diesen schweren Tagen Christoph I. Er war zuvor am Hofe des Markgrafen Heinrich des Erlauchten Verwalter des Amtes eines Pronotars und wird in den Urkunden Magister genannt. Die Feuersbrunst fällt in die letzten Jahre seiner Verwaltung des Klosters.


1275

Die Wenzelskirche wird mit allen ihren Besitzungen und Einkünften dem Naumburger Domkapitel einverleibt, "da die Einnahmen der Domherren nicht ausreichten, um standesgemäß zu leben und daneben christliche Gastfreundschaft und Wohltätigkeit zu üben."


1287

Bestätigung des Befestigungsrechtes. Domkapitel und Bürgerschaft erhalten das Recht, Domfreiheit und Ratsstadt gesondert mit Gräben, Wall und Mauern zu umgeben. Damit sind für Jahrhunderte der räumlichen Ausdehnung der Stadt Grenzen gesetzt.


1293

Peter von Neidschütz und Albrecht von Roda, Burgmänner auf der Rudelsburg, stiften zum Seelenheil ihrer Eltern und zu ihrer eigenen Grabstätte eine Kapelle auf dem Kirchhofe zu Sankt Moritz. Der Ort, worauf die Kapelle errichtet wird, ist nicht mehr nachzuweisen.


1299

Das Weichbild der Stadt Naumburg wird in seinen Grenzen festgelegt. Die Grenzbeschreibung stimmt bis auf abweichende Namensformen mit der von 1278 überein. Wie bei dieser wird die bischöfliche Gerichtsbarkeit und das Recht, die Aue zu entwalden, gegen alle markgräflichen Übergriffe sichergestellt.


Die Schönburg
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Uta und Ekkehard
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Bismarckturm
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Die Hennebrücke bei Naumburg
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Festwiesenstimmung
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